Auf dem Abensradweg und an der Donau nach Saal/Donau (oder Abensberg)

Tourbeschreibung

Streckenbeschreibung:

Ganztagestour mit einigen Steigungen auf Nebenstraßen, Wald- und Feldwegen.

Es geht zunächst über Mauern nach Hausmehring, wo wir auf den Abensradweg stoßen. Falls man der Abensradweg über eine längere Strecke fahren möchte, kann man auch über Moosburg nach Inkofen fahren (siehe auch die Familientour nach Haag a.d. Amper) und dort mit dem Abensradweg beginnen. Man fährt dann von Inkofen über Sixthaselbach und Nandlstadt nach Hausmehring.

Hinter Hausmehring geht es eine Steigung hinauf, leider gibt es in diesem Bereich keinen Radweg, man muss also entsprechend Vorsicht walten lassen. Dafür kann man in gestrecktem Tempo auf der anderen Seite der Anhöhe gleich wieder runter. Hinter Tegernbach gibt es dann auf der rechten Seite einen guten Radweg, dem wir ein Stück lang folgen, hinter Kohlmühle geht es dann wieder auf eine wenig befahrene Nebenstraße bis zur B301, wo wir wieder einen Radweg parallel der Bundesstraße haben. Diesen nutzen wir bis Mainburg, dort fahren wir durchs Zentrum und dann geht es über gute Feldwege, Neben- und Dorfstraßen durchs Hopfenland. Dabei passieren wir auch Ratzenhofen - wenn es mit der Uhrzeit gerade passt, kann man dort im Schlossgarten einkehren.

In Train sollten wir uns nicht zu sehr negativ überraschen lassen - da geht es nach Verlassen des Feldwegs stramm bergauf bis fast zur Kirche, dann nach links auf der Landstraße (bzw. nach dem Ende von Train auf einem Radweg auf der linken Seite) nach Siegenburg. Dort kann an einem Straßendreieck man scharf nach rechts dem offiziellen Verlauf des Abensradwegs folgen, der einen in das Ortsinnere und gleich wieder hinaus führt - man muss aber nicht. An dieser Stelle geradeaus gefahren (durch die Mühlstraße) führt einen direkt zur Ingolstädter Straße, wo man linksabbiegend wieder auf den offiziellen Weg trifft.

In Rappersdorf geht es nach kurzem Gefälle ordentlich bergauf über die Autobahn bis zur Kirche Mariä Himmelfahrt. Diese passieren wir auf der linken Seite, direkt vor Allersdorf (ca. 200m nach der Kirche) darf man die Abfahrt nach rechts nicht verpassen. Da geht es wieder bergab, an Allersdorf vorbei und dann stoßen wir auf den Radweg an der B301, der uns an der Gillamooswiese geradezu nach Abensberg hinein führt.

In Abensberg kann man die Tour beenden (siehe unten unter "Rückfahrt") oder weiter nach Kelheim fahren.

Will man weiter nach Kelheim, bietet sich der Weg entlang der Donau an. Dazu folgen wir aus der Ortszentrum von Abensberg weiter dem Abensradweg (in der unten freigegebenen GPX-Datei fahren wir NICHT nach Abensberg hinein, sondern biegen bereits vorher Richtung Bad Gögging ab!) und fahren dann parallel zur Bahnlinie auf guten Feldwegen bis Bad Gögging. Dort stoßen wir auf den Donauradweg, dem wir bis Kelheim folgen.

Hinter Bad Gögging liegt Sittling, dort kann man sich entscheiden, ob man bis Eining auf dem Limes-Weg (auf der Staatsstraße) oder dem Donauradweg (auf dem Donau-Damm) fährt. In jedem Fall verlassen wir in Eining die Donau und fahren erst mal wieder auf der KEH7 Richtung Abensberg. Das aber nicht lange, dann geht es nach links eine kleine Anhöhe hinauf und nach weiteren ca. 1000m biegen wir während der Bergabfahrt nach links auf einen Feldweg, dem wir bis Staubing, wo wir wieder auf die Donau treffen, folgen.

Jetzt ist es nicht mehr weit bis zum Kloster Weltenburg. Dort einzukehren, ist sicher nicht verkehrt, denn es geht anschließend noch mal knackig zur Sache - es sei denn, die Donauschifffahrt ist aktiv (zum Zeitpunkt des Erstellens dieser Beschreibung war das nicht der Fall - bedingt durch die Corona-Pandemie war der gesamte Schiffsverkehr eingestellt).

Es gibt jetzt drei Möglichkeiten:

  1. Donauschifffahrt bis Kelheim. Abfahrtstelle ist ca, 500m flussabwärts hinter dem Kloster
  2. bei Stausacker mit der Seilfähre über die Donau und auf der dem Kloster gegenüberliegenden Seite durchs Klostertal bergauf und dann rechts in den Wald dem Radweg weiter folgend (und immer noch bergauf) bis zur Befreiungshalle. Von dort geht es auf der Straße entsprechend viele Höhenmeter bergab bis nach Kelheim.
  3. Richtung Weltenburg (Ort) und dort den Berg hoch, am Keltenwall vorbei und auf dem Höhenweg entlang bis zum Friedhof, dann an der stärker befahrenen ST2233 zur Donau hinab und hinter dem Kreisverkehr geradezu nach Kelheim hinein

Die beiden Wege, die nicht die Donauschifffahrt nutzen, dürften sich bzgl. der Höhenmeter nicht viel nehmen.

Von Kelheim aus gibt es mehrere Möglichkeiten, zum Bahnhof in Saal/Donau zu gelangen. Die dürften jeweils sehr ähnlich sein. Ein komplett ausgeschilderter führt auf der südlichen Donauseite immer entlang der ST2230. Es existiert dort ein recht schmaler Radweg entlang der stark befahrenen Straße.

Streckenlänge:

ca. 90km bis Saal/Donau

ca. 55km bis Abensberg

Beschaffenheit der Strecke:

überwiegend Asphalt und gewalzter Feinschotter

Steigungen:

Bis Abensberg einige kurze, kräftige Steigungen (in Volkmannsdorf zum Fürstenweg sowie hinter Hausmehring) und einige kleinere Steigungen mit 10...20 Höhenmetern entlang des Abensradwegs.

Bei Fortsetzung der Tour über Bad Gögging und Kelheim nach Saal/Donau noch eine längere Steigung hinter Eining (ca. 30 Höhenmeter) sowie ein sehr knackiger Anstieg gegenüber des Klosters Weltenburg bis zur Befreiungshalle (ca. 110 Höhenmeter).

Einkehrmöglichkeiten:

Wichtig: Öffnungszeiten berücksichtigen!

Mitnahme von Verpflegung und Getränken ist empfehlenswert, da Einkaufsmöglichkeiten unterwegs nur beschränkt verfügbar (vor allem in Mauern, Mainburg, Siegenburg, Abensberg, Kelheim stehen in Radwegnähe entsprechende Geschäfte zur Verfügung).

Auf der Tour:

Rückfahrt:

Von Abensberg bzw. Saal/Donau (es handelt sich um die gleiche Bahnstrecke) fährt agilis mit Triebwagen, die relativ viel Platz für Fahrradfahrer bieten. Für große Gruppen eher nicht geeignet. In Regensburg muss dann umgestiegen werden (Regionalexpress oder Alex), in Landshut dann erneut. In Landshut muss man überlegen, ob man die zum Teil längere Wartezeit auf sich nehmen will oder ob man gleich vom Hauptbahnhof über die Flutmulde und die Münchnerau heim fährt.