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11.06.2019: Einsatz: Baum in Hochspannungsleitung

Am 11.06.2019 wurde am Vormittag im Rathaus von einem Bürger, der an der betreffenden Stelle vorbeigefahren war, eine Rauchbildung im Wipfel eines Baums an der Hochspannungsleitung Almosenbachhorn Richtung Schlagbauer gemeldet.

Eine sofortige Kontrolle des Kommandanten, der mit dem Melder vor Ort gefahren war, bestätigte diese Meldung. Durch den Sturm am 10.06.2019 hatte sich offenbar eine Fichte so weit gebogen, dass ihr Wipfel zwischen zwei Drähte der Leitung gekommen war. Durch den ständigen Kontakt mit der Leitung begann die Spitze zu schwelen. Aufgrund der Beobachtung wurde dann Alarm ausgelöst.

Da klar war, dass der Baum gefällt werden muss, um die Brandgefahr zu beseitigen, wurde das Bayernwerk alarmiert und ein Mitarbeiter zum Abschalten der Leitung angefordert. Zwischenzeitlich wurde der Bereich unter Beachtung des Mindestabstands erkundet. Dabei wurde festgestellt, dass der Baum bereits bis in den unteren Bereich dampft, also bereits deutlich erhitzt war. Außerdem wurden weitere Bäume festgestellt, die eine ähnliche Höhe hatten, aber zufällig noch nicht mit der Hochspannungsleitung in Kontakt gekommen waren.

Nach Eintreffen des Bayernwerk-Mitarbeiters und Abschalten der Leitung wurde der Bereich gemeinsam erkundet. Dabei wurde dann feststellt, dass die eigentlich erforderliche Ausdünnung des Baumbestands unter der Leitung nicht ausreichend war. Da dies doch recht dringlich war und ein Eintreffen der entsprechenden Mitarbeiter des Bayernwerks auf jeden Fall mehrere Tage gedauert hätte, übernahm die Feuerwehr diese Aufgabe und fällte alle als kritisch eingeschätzten Bäume.

Während des Ausdünnens des Baumbestands wurde die Straße zwischen Bruckberg und der Landkreisgrenze gesperrt, da nicht auszuschließen war, dass bei den Arbeiten die Hochspannungsleitung durchtrennt wird. Dabei wären die Drähte auf die Straße gefallen, unter Umständen auch mit großer Kraft, da die Leitung an dieser Stelle relativ lang ist.

Alle Arbeiten konnten dann ohne Zwischenfälle durchgeführt werden, so dass relativ zügig die Stromversorgung der angeschlossenen Gebäude wiederhergestellt werden konnte.