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2013 im Zeichen des Jahrhunderthochwassers

Jahreshauptversammlung der freiwilligen Feuerwehr

Vor kurzem hielt die Freiwillige Feuerwehr ihre Jahreshauptversammlung im Vereinslokal Eberl ab. Der Vereinsvorstand Florian Huber konnte neben dem 1. Bürgermeister Willi Hutzenthaler, dem 2. Bürgermeister Richard Hampel-Portenlänger auch den Kreisbrandmeister Günther Deller sowie die Ehrenmitglieder und die anwesenden aktiven und passiven Mitglieder begrüßen.

Traditionell wurde die Versammlung mit dem Totengedenken für verstorbene Mitglieder und Freunde der Feuerwehr begonnen.

Der Schriftführer Uwe Behr bestritt den nächsten Punkt der Tagesordnung und berichtete über die verschiedensten Aktivitäten des Vereins.

Unter anderem wurde verschiedene Feste und Feierlichkeiten von Vereinen nicht nur im Gemeindebereich sondern auch in den Nachbargemeinden von Mitgliedern des Feuerwehrvereins besucht.

Zahlreichen Jubilaren wurden von Vertretern der Vorstandschaft die besten Glückwünsche der Feuerwehr überbracht.

Die Höhepunkte des Vereines im Jahre 2013 stellten neben dem Aktivenfest und der Adventsfeier das traditionelle Scharlachfest dar. Hierfür kamen die Oldtimer-Feuerwehrautos von Moosburg. Im April wurde – ebenso traditionell – auch bei der Aktion saubere Landschaft mitgewirkt. Hierbei halfen neben zahlreichen aktiven Kameraden auch viele Freunde und Kinder. Dazu kam das Kinderferienprogramm am Speedway-Stadion, bei dem die Kinder Ihre Fahrkünste proben durften.

Kommandant Stefan Helbing berichtete in seinem Tätigkeitsbericht über die Aktivitäten im Feuerwehrdienst.
Ausführlich wurden die einzelnen Einsätze und Übungen dargestellt, darunter waren überwiegend technische Hilfeleistungen zu verzeichnen. Insbesondere aufgrund des Hochwassers im Juni, kamen viele Hilfseinsätze bei den Einwohnern, die nicht separat gezählt wurden, zum Tragen. Insgesamt wurden die 59 Aktiven zu 32 Einsätzen gerufen und konnten in 10 Funkübungen, 4 Gemeinschaftsübungen und 1 Atemschutzübung ihr Wissen vertiefen.

Die Finanzen des Vereins wurden vom 1. Kassier Josef Schmid vorgetragen. Er berichtete über Ausgaben und Einnahmen der Wehr. Nach seinem Bericht wurde dem Kassier die einwandfreie Kassenführung durch die Kassenprüfer bescheinigt. Die Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet.

Kreisbrandmeister Günther Deller berichtete darüber, dass insbesondere die Flut im Juni die Einsätze aller Wehren die Arbeit geprägt hatte. Der ausgerufene Katastrophenfall stellte die Aurer Feuerwehr vor die Aufgabe den Isardamm auf einer Länge von 600 Metern um 40 cm zu erhöhen. Dies konnte durch die Aufrichtung von ca. 15.000 Sandsäcken erreicht werden. Dabei kamen 450 Feuerwehrleute aus der Umgebung, sowie 2 THW-Einsatzzüge zum Einsatz. Ferner halfen auch zahlreiche Anwohner bei der Arbeit mit. Sowohl die Koordination der zahlreichen Einsatzkräfte als auch die Arbeiten nach der Dammsicherung in Folge durch Grundwasser vollgelaufener Keller klappten sehr gut.

Anschließend konnte Günther Deller Franz Kolbeck für 40 Jahre treue Dienste auszeichnen. Für 10 Jahre aktiven Dienst wurde Tobias Alt geehrt.

Deller bedankte sich nochmals bei den Aktiven für das Geleistete und versprach, dass er sich stark für das gemeinsame Haus der beiden Feuerwehren aus Bruckberg und Bruckbergerau einsetzen wird.

Als nächstes konnte Bürgermeister Willi Hutzenthaler über den aktuellen Stand vom neuen gemeinsamen Feuerwehrgerätehaus berichten. Außerdem dankte er allen Aktiven für die geleistete Arbeit im abgelaufenen Jahr. Den laufenden Antrag auf weitere Nutzung des alten von der FFW in Eigenleistung gebauten Gerätehauses für Vereinszwecke befürwortete er vorbehaltlich einer Entscheidung des Gemeinderats.
Beim letzten Tagesordnungspunkt „Wünsche und Anträge“ gab Vorstand Huber einen Ausblick über die Vorhaben und Termine im Jahr 2014.