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FF Bruckberg-Bruckbergerau ist Teilnehmer am Projekt "Defi-Zubringer"

Seit Donnerstag, dem 26.04.2018, ist die Feuerwehr Bruckberg-Bruckbergerau Teilnehmer am Projekt "Defi-Zubringer".

Was bedeutet das?

Es ist bekannt, dass gerade im ländlichen Bereich die Zeiten zwischen Bekanntwerden eines medizinischen Notfalls und dem Eintreffen des Rettungsdienstes aufgrund der Entfernungen relativ hoch sind. Das ist insbesondere in Fällen kritisch, in denen es zu einem Herz-Kreislauf-Stillstand gekommen ist. Hier zählt jede Minute, die zwischen Eintreten des Notfalls und dem Behandlungsbeginn vergeht. Aus dieser Erkenntnis entstand dieses Projekt. Ziel soll sein, dass vorhandene Einsatzkräfte und -mittel, die schneller am Ort des Notfalls sein können, für diesen Zweck aktiviert werden, so dass die Zeit, die ein Notfall-Patient ohne Behandlung ist, deutlich reduziert und damit die Überlebenswahrscheinlichkeit erhöht wird.

In Fällen, in denen im Ortsbereich Bruckberg der Integrierten Leitstelle ein Herz-Kreislauf-Stillstand gemeldet wird und über die Integrierte Leitstelle eine Telefonreanimation eingeleitet wird, wird auch die Feuerwehr Bruckberg-Bruckbergerau alarmiert - allerdings nicht per Sirene. Die alarmierten Aktiven fahren dann mit einem AED ("Automatischer Externer Defibrillator") und Notfallrucksack zum Ort des Notfalls und sind dort mindestens unterstützend bei der Reanimation aktiv, bis der Rettungsdienst oder der Notarzt eintrifft und die weitere Behandlung des Patienten übernimmt.

Wichtig: Im Rahmen des Projekts "Defi-Zubringer" werden ausschließlich Herz-Kreislauf-Stillstände behandelt. Alle anderen Notfälle werden wie gewohnt vom Rettungsdienst bzw. vom Notarzt übernommen.